Blaukreuz-Delegierte versammelten sich in Weinfelden

23 Juni 2018

 

Aus der ganzen Schweiz sind heute Mitglieder und Führungspersonen des Blauen Kreuzes nach Weinfelden ins Gasthaus zum Trauben gereist, um an der jährlichen Delegiertenversammlung teilzunehmen. Jakob Stark, Regierungsrat für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau, richtete einige Grussworte an die Delegierten. Neben der wichtigen Rolle des Blauen Kreuzes im Kanton Thurgau betonte er, dass das Blaue Kreuz zwar die Alkoholprobleme deutlich benenne, die Betroffenen aber nicht verdamme. Diese würden professionell und mit viel Engagement unterstützt.

„Fünf Jahre nach der Fusion von einstmals drei Verbänden sind unsere Strukturen gefestigt, und wir können unseren Blick in die Zukunft richten“, sagte Philipp Hadorn, Präsident des Blauen Kreuzes Schweiz und Nationalrat. „Auf uns warten Herausforderungen, die wir mit Zuversicht anpacken.“ Zu diesen Herausforderungen zählen die sinkende Solidarität mit Suchtkranken, neue Abhängigkeitsformenformen wie Online-Sucht, die gesetzliche Lockerung beim Verkauf von Alkohol auf Autobahnraststätten oder sinkende öffentliche Mittel in der Suchthilfe und der Suchtprävention.

Um sich für die Zukunft zu rüsten, prüfen die regionalen Blaukreuz-Organisationen eine engere Zusammenarbeit in der Zukunft. Dazu hat das Blaue Kreuz Schweiz einen Strategieprozess begonnen. Didier Rochat, Geschäftsführer von Blaues Kreuz Schweiz, erklärt: „Mit unserer neuen Strategie wollen wir die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Blaukreuz-Organisationen stärken. Unsere Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz sind täglich im Einsatz, um das Leid von Süchtigen zu lindern. Wenn wir ihr Know-how nutzen und national bündeln, können wir auch in Zukunft einen wertvollen Beitrag gegen Suchtprobleme leisten.“

 

Noch immer gebraucht

Dass das Blaue Kreuz auch im 141-sten Jahr seines Bestehens noch gebraucht wird, zeigt ein Blick auf die Fakten. Die Beratungs- und Präventionsangebote sind gefragt: Täglich profitieren hunderte Menschen von den Angeboten des Blauen Kreuzes. Für viele sind sie die letzte Chance. Stellvertretend für viele, die vom Angebot des Blauen Kreuzes profitieren, sagt Manuela K.: „Ich glaube, mich hatten schon alle aufgegeben. Nach vielen vergeblichen Anläufen fand ich beim Blauen Kreuz Menschen, die mich ernst genommen und mich auf meinem Weg aus der Sucht unterstützt haben“.

 

Für Interviews und Fragen:

Philipp Hadorn, Präsident Blaues Kreuz Schweiz und Nationalrat SP:

philipp.hadorn@blaueskreuz.ch, +41 79 600 96 70



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