Alkohol und Kokain sucht

Sandra asked 7 Monaten ago

Guten Tag
Mein Freund und Vater meiner kleinen Tochter ist Alkohol und Kokain süchtig…er wollte bereits öfter etwas änder. Und hat es aber dann nur wenige Tage durch gehalten ..es wir eigl. Immer nur schlimmer ..leider ist seine Familie wirklich alle Alkohol krank und auch in seinem Freundeskreis gibt es kaum jemand der nicht trinkt… er ist manchmal Tage lang unterwegs …ich bin kurz davor mich von ihm zu trennen ich kann so nicht weiter leben und meine Tochter soll es alles nicht mitbekommen ..ich habe gehofft als ich schwanger geworden bin ..das sich alles änder. Wird ..aber es wurde alles viel schlimmer ….er hat mich mit alles allein gelassen weil ihn das trinken vor ging …er bereut es jedes mal am Morgen und sagt er ändert es..aber er kann es einfach nicht …wir bekommen immer mehr Schulden und zur Arbeit ist er auch öfters nicht gegangen und hat andere Ausreden gesucht …. jetzt ist er auf den stand das er wieder etwas ändern möchte weil er uns nicht verlieren möchte … ich habe so Zorn auf ihn aber auch total Mitleid..er sagt unter Tränen das er niemanden mehr hat wenn ich gehe und er es nicht verkraften würde weil wir seine Familie sind und die einigen die er hat .. aber er macht mich seit Jahren innerlich so kaputt damit ..das ich es nicht mehr aushalten kann …

Er sagte ich kann mich darum kümmern wie es abläuft wenn er eine stationäre Behandlung antreten möchte ..aber er würde Termine usw ausmachen weil er selbst sich erst einmal mit dem Gedanken abfinden muss und Angst hat es aus Zorn abzubrechen..weil er nach der Zeit sehr schlecht drauf ist wenn er nicht trinkt…er kann es auch nicht bei ein Bier lassen ..sobald ein Bier getrunken ist kann er nicht auf hören und alles wird ihm egal und er geht raus ..und dann kommt das Kokain ins Spiel…

Bitte hilft mir und sagt mir was ich noch tun kann …er hat die vollste Unterstützung von mir…aber meine Tochter wird auch immer Eltern und bekommt immer mehr mit sie ist 9 Monate alt und liebt ihren Papa über alles

Liebe Grüße und vielen dank

Kathrin Mitarbeiter antwortete vor 7 Monaten

Liebe Sandra, danke für Ihre Anfrage. Sie befinden sich in einer sehr schwierigen Situation. Einerseits machen Sie schon lange die Erfahrung, dass Ihr Partner nichts an seinem Suchtverhalten ändert, obwohl Sie sehr darunter leiden. Viele Frauen hoffen, dass sich mit der Geburt eines gemeinsamen Kindes etwas ändert. Leider ist oft das Gegenteil der Fall und es wird noch schlimmer. Sie schreiben, dass Sie Mitleid mit Ihrem Partner haben, weil er niemanden hat ausser Ihnen. Sie übernehmen sehr viel Verantwortung für ihn, welche er als erwachsener Mensch selber übernehmen müsste. Nur er kann schlussendlich die Entscheidung treffen, professionelle Hilfe anzunehmen und sich in eine Behandlung zu begeben. Dass Sie ihn dabei unterstützen würden, weiss er ja.
Ihre kleine Tochter wird früher oder später unter der Situation leiden. Das ist eine Realität, welcher Sie in die Augen blicken müssen. Ich ermutige Sie, sich Hilfe zu holen. Auf einer Suchtberatungsstelle in Ihrer Nähe wird man Ihnen zuhören, Sie unterstützen und mit Ihnen Lösungen erarbeiten. Man wird Sie nicht zu einer Trennung drängen, sondern mit Ihnen schauen, wie Sie mit der Situation umgehen können und wie Sie sich und Ihre Tochter schützen können. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut – auch Ihrer Tochter zuliebe – diesen Schritt zu tun! Sie dürfen sich auch hier gerne wieder melden! Alles Gute!

Deine Antwort


ICH HELFE


KONTAKT


Blaues Kreuz Schweiz
Lindenrain 5
3012 Bern
031 300 58 60
info@blaueskreuz.ch





Vous vous trouvez sur le site de la Croix-Bleue Suisse
Si vous cherchez des informations plus détaillées sur nos offres en Suisse romande, nous vous prions de visiter les sites de la Croix-Bleue romande: