Bin verzweifelt

Teresa • vor 1 Jahr

Hallo zusammen
ich bin 30 Jahre alt und verheiratet, wir haben eine Tochter 5 Jahre alt.
Mein Mann hat letztes Jahr im Oktober nach dem er mich im Vollrausch nur noch beschimpft hat, endlich eingesehen, dass er ein Alkoholproblem hat.
Er hat mir darauf versprochen, er geht zu einer Therapie und trinkt nichts mehr.
Er war genau einmal da und zwei Wochen später hat er wieder Alkohol konsumiert, zwar in kleineren Mengen und nicht täglich aber trotzdem.
Nun ist das Problem, dass er es wieder regelmäßiger macht in kleineren Mengen, aber wenn er dann mal mit Kollegen unterwegs ist sieht er kein Ende und trinkt und trinkt bis nichts mehr geht und dann noch Tage später weiter trinkt, zwar in kleineren Mengen.
Ich bin so verzweifelt, da ich mir nur noch den Kopf darüber zerbreche über sein Alkoholkonsum. Er meint, er hat es unter Kontrolle und es wird nicht wieder so eskalieren wie im Oktober. Ich habe schreckliche Angst um unsere Ehe, dass ich daran zerbreche.
Ich selber bin Krank, habe MS, ich habe Angst irgendwann einfach keine Kraft mehr zu haben!
Was kann ich nur tun? Wo finde ich Hilfe, ich gehe nicht arbeiten, habe somit also auch kein eigenes Einkommen.

2 Antworten
Kathrin Berater/in antwortete vor 1 Jahr

Liebe Theresa
Danke für Ihre Anfrage. Ich kann sehr gut verstehen, dass Ihnen diese Situation sehr zu schaffen macht und Sie sich manchmal verzweifelt fühlen. Im Moment scheint es so, als ob Ihr Mann nicht bereit wäre, grundlegend etwas zu verändern, auch wenn er versucht, die Menge an Alkohol zu reduzieren. Sie schreiben, dass Sie Angst haben, irgendwann keine Kraft mehr zu haben. Das ist sehr verständlich, und es scheint mir sehr wichtig, dass Sie für sich selber Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen. Suchtberatungsstellen begleiten und unterstützen auch Angehörige – kostenlos und vertraulich. Sie dürfen sich sehr gerne per Mail oder Telefon bei der Beratungsstelle des Blauen Kreuzes melden, die am nächsten an Ihrem Wohnort ist. Dort wird man Ihnen einen Termin geben oder Ihnen eine andere Fachstelle angeben, welche noch näher bei Ihnen ist. 
In einer persönlichen Beratung wird man mit Ihnen anschauen, wie Sie mit der Situation umgehen können: z.B. wie sie sich und ihr Kind schützen können.
Ich wünsche Ihnen Kraft und Mut für diesen Schritt.
Kathrin, Beraterin
 

Kathrin Berater/in antwortete vor 1 Jahr

Ps. Die regionalen Beratungsstellen finden Sie hier auf der Website http://blaueskreuz.ch/was-wir-tun/ambulante-beratung/beratungsstellen/.

 

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