Freund hat Rückfall

Manuela • vor 1 Monat

Ich weiss nicht mehr weiter. Mein Freund leidet an Depression und war auch für einige Wochen in der Klinik,weil er merkte dass es so nicht mehr geht und er Angst um unsere Beziehung hatte. Während der Klinikzeit ging es ihm immer besser.Ich war immer für ihn da,auch wenn die ganze Situation verdammt hatt für mich war.
Nun ist er seit 3Wochen draussen,alles lief super…positive Gedanken an die Zukunft.
Aber seit Donnerstag hat er einen Rückfall und besäuft dich täglich.Ich habe versucht mit ihm zureden aber er luegt nur im Bett und zweifelt alles an.Ich ksnn 1000mal sagen das wir das zusammen durchstehen…keine Chance.Gestern hab ich meine Sachen gepackt und bin zu mir heim.
Was kann ich tun?Soll ich den Kontakt vorerst einstellen,ihn in Ruhe lassen? Ich möchte ihm helfen aber mehr ald ihm zeigen was er mir bedeutet kann ich nicht.
Es tut alles do weh,wir haben schon soviel durch.Was mach ich richtig was falsch.Manchmal bin ich innerlich wütend weil er einfach alles aufgobt????
Sry für den langen Text.Ich fühle mich so hilflos

1 Antworten
Kathrin Berater/in antwortete vor 1 Monat

Liebe Manuela Gut, dass Sie sich hier melden. Ihre Hilflosigkeit und die Frage, wie Sie wohl am besten mit Ihrem Freund und der schwierigen Situation umgehen ist sehr verständlich. Das Auf- und Ab, welches Sie beschreiben ist nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für Sie als Angehörige sehr schwierig und belastend. Sie schreiben, in der Klinik sei es ihrem Freund besser gegangen. Ist er weiterhin in psychiatrischer oder psychotherapeutischen Behandlung? War sein Alkoholkonsum dort überhaupt Thema und hat er auch diesbezüglich professionelle Unterstützung? Ein Klinikaufenthalt von drei Wochen ist sehr kurz bei einer schweren Depression, da kann höchstens eine Krise überbrückt werden. Wenn er dies noch nicht hat, können Sie in darin unterstützen, eine ambulante Behandlung zu installieren. Dort kann auch beurteilt werden, ob ein weiterer Klinikaufenthalt nötig ist. Sie haben schon viel durchgemacht und haben jetzt zuerst einmal etwas Distanz geschaffen, in dem Sie nach Hause sind. Dies kann ein sehr wichtiger Schritt sein, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen und sein Leben nicht nur noch um die Probleme des Partners \“herum zu organisieren\“. Sie dürfen für sich selber auch Unterstützung in Anspruch nehmen bei einer Suchtberatungsstelle. Dort werden auch Angehörige beraten und begleitet rund um die Themen: \“wie kann ich den Betroffenen am besten unterstützen und gleichzeitig Sorge zu mir tragen\“. Manchmal tut es einfach nur gut, mit einer Drittperson über diese Dinge zu reden und vielleicht eine andere Sicht zu entwickeln. Ich ermutige Sie, diesen Schritt zu tun und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute. Bei Bedarf dürfen Sie sich gerne wieder melden.

Ihre Antwort


ICH HELFE MIT


KONTAKT


Blaues Kreuz Schweiz
Lindenrain 5
3012 Bern
031 300 58 60
info@blaueskreuz.ch





Vous vous trouvez sur le site de la Croix-Bleue Suisse
Si vous cherchez des informations plus détaillées sur nos offres en Suisse romande, nous vous prions de visiter les sites de la Croix-Bleue romande: