gelegenheitsalkoholiker

Christiane K. asked 5 Monaten ago

Hallo, es ist so dass mein Mann seit zwei Jahren bei stressigen Situationen von zuhause verschwindet, mal zwei Tage mal aber auch drei Wochen. In dieser Zeit ist er auch laut seiner Aussage, fast dauerhaft betrunken. Zuhause trinkt er nie, auch über zwei-drei Monate hinweg keinen Tropfen.
Oft ist es so dass ich nicht weiß wann etwas für ihn zu viel ist, ich merke es dann wenn er plötzlich von Terminen nicht nach Hause zurück kommt bzw. einen Anruf erhalte und gefragt wird wo er denn bleibt.
In den letzten Wochen haben wir das so gehandhabt, dass er nirgendwo mehr alleine hin ging. Seit einer Woche hat er nun einen Job. Vor drei Tagen kam er von diesem nicht mehr Nachhause und der Arbeitgeber rief einen Tag später an und fragte wo er sei.
Ich weiß nicht wie ich ihm helfen kann, wie ich ihn jetzt überhaupt finden soll er hat sein Handy auf der Arbeit vergessen. Er ist noch nie von selbst zurück gekommen, immer musste ich ihn abholen. Aber jetzt weiß ich nicht wie ich das anstellen soll…ich habe Angst das er am Ende einen Unfall hat oder zu viel trinkt… und danach würde es ja auch wieder weitergehen wenn die nächste Situation kommt…

Vielleicht haben sie einen Rat oder eine Idee

Mike Mitarbeiter antwortete vor 4 Monaten

Hallo Christiane

willkommen hier bei alcorisk und vielen Dank für ihren Beitrag. Vielleicht haben sie das schon längst gemacht, aber ich würde mich auf jeden Fall bei der Polizei melden. Durch sein bisheriges Verhalten bei solchen „Auszeiten“, d.h. dauerhaftes Trinken über Tage und Wochen, gefährdet er sich selber massiv.

Wenn er hoffentlich bald wieder „heil“ zuhause ankommt, würde ich mir für sie und für ihn wünschen, dass er sich schnellstens bei einer Fachstelle meldet und bereit ist sein Konsumverhalten zu verändern. Er wird immer wieder in schwierige und stressige Situationen kommen und sein „Ausweg“ bzw. sein Umgang damit beschert ihm ja letztlich nur noch viel mehr Probleme. Er muss lernen anders, d.h. konstruktiv mit Belastungen umzugehen.

Sollte er nicht zu einer Veränderung bereit sein, so mache ich ihnen Mut, sich für sich Unterstützung zu holen. Diese „Alkohol-Auszeiten“ sind ja für sie sehr belastend und ich wünsche ihnen,dass sie genügend Unterstützung haben um herauszufinden, wie und wie lange sie noch bereit sind hier mitzuspielen.

Liebe Grüsse und viel Kraft.

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