Guten Tag Ich möchte Ihnen kurz meine Situation

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Anonym fragte vor 2 Jahren

Guten Tag
Ich möchte Ihnen kurz meine Situation schildern…
Seit dem letzten Jahr (ca. Aug. / habe zu diesem Zeitpunkt aufgehört zu rauchen) habe ich ab und an etwas mehr Alkohol getrunken. D. h. wenn ich eine schlechten Tag hatte und mega genervt war habe ich am Abend mal ein Glas Wein geteunken, manchmal waren es aber bis zu 3 oder 4 Gläser (also 1 Flasche Wein ) das war aber selten, ich konnte auch nach einem Glas Wein aufhören ohne Weiteres Verlangen. Erinnerungslücken, Erbrechen oder weiteres hat nie stattgefunden. Das ich mal „für mich am Abend alleine“ getrunken habe kam im Monat ca. 2 mal vor. Ich habe ein zufrieden erfülltes Leben, einzig mit meiner Arbeitsstelle bin ich nicht zu frieden (in den letzten 2 – 3 Monate mehr), habe aber wegen meinem schlechte Gewissen gegenüber meiner Arbeitskollegen undChefin nicht gekündigt, das ist jetzt aber anders. Habe endlich den Schritt gewagt mich bei neuen Stellen zu bewerbe und kann mich bereits vorstellen gehen, ich fühle mich total erleichtert.
Ich habe seit Juli diesen Jahres einen Freund, und es läuft super.
Letztens (vor ca einem Monat) habe ich einen schlechte Tag gehabt und habe am Abend etwas Wein getrunken, ich habe mir selber dann gesagt oder das Gefühl gehabt, dass ich doch ein Alkoholproblem habe. Das Vermutung habe ich dann auch meinem Freund gesagt, der war dann sehr überrascht. Ich kritisiere oder urteile sehr schnell über mich selber, wenn ich etwas mache, „das nicht gut ist“ habe ich bereits das Gefühl etwas ist mit mir nicht normal. Daher evtl. auch die überstürtzte Meinung, dass ich gleich ein Alkoholproblem habe.
Ich kann ganz normal ein Glas Wein trinken, oder mal ein Bier ohne weiteres Verlangen. Ich kann auch im Ausgang zwei Gläser trinke und aufhören (wenn ich fahre trinke ich sowieso nie einen einzigen Schluck) Auch an Familienfesten oder andere Feste ist mein Trinkverhalten aufgällig. Ich sitze gerne mal am Abend nach dem Erledigen des Haushaltes hin und geniesse ein Glas Wein oder ein zwei kleine Proseccos. Aber auch das ist zum Genuss.
Seit ich meinem Freund meine Vermutung offenbart habe, ist er sehr mistrauisch. Er kontrolliert ab und an Schränke und Kühlschrank, findet aber nie was. Ich verstecke keinen Alkohol oder trinke heimlich hinter jemandes Rücken, das habe ich nie getan. Ich sage offen und ehrlich wenn er mich fragt ob und was ich getrunken habe. Er weiss auch, dass ich mit ihm zusammen aus Genuss ein Bier oder Glas Wein trinken kann ohne weitere Verlangen, also zum Genuss.
Er hat sehr schlechte Erfahrungen gemacht in seiner Familie mit Alkohol (sein Vater ist Anfang dieses Jahres verstorben) daher kann ich ihn und seine Reaktionen verstehen, aber ich versichere ihm immer wieder wenn er es anspricht, dass er sich keine Sorgen machen muss. Ich bin komplett zufrieden und habe absolut kein Verlangen nach „mir gehts schlecht, ich will mich besaufen“. Seit ich gemerkt habe, dass es keine Lösung ist, wenn man/ich einen schlechten Tag hatte, Alkohol zu trinke und ich meine Vermutung ausgesprochen habe, geht es mir wirklich super. Es ist nämlich wirklich sinnlos wenn man sich aus einem Gefühl hin betrinkt, das ist mir klar geworden.

Was halten Sie nun von diesem Fall/Lage? Ich weiss, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Aber haben Sie mir evtl. Anregungen oder Rückmeldung z.B. betr. meinem Freund oder zum ganzen Fall?

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.

Freundlliche Grüsse
M.

Antje antwortete vor 2 Jahren

siehe Eintrag bei „Fragen rund um das Thema Alkohol“

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