Kann ich überhaupt helfen?

Anonym asked 7 Jahren ago

Hallo zusammen
Ich hab ehrlichgesagt keine Ahnung ob ich hier richtig bin, aber na ja ein Versuch ists wert.
Es geht um meine Freundin Mina. Vor einigen Jahren trennte sie sich von ihrem Freund. Es war keine schlimme Trennung oder so. Und es ging ihr super. (abgesehen vom anfänglichen Trennungsschmerz)
Aber bald darauf hatte sie sich wieder erholt und wir gingen wie eh und jeh zusammen weg.
Seit nun ungefähr einem Jahr aber trinkt sie. Und ich finde es ist zu viel.
Angefangen hat alles damit, dass wir einmal in der Woche zusammen Essen waren und dazu eben ein Glas Wein getrunken haben. War ja nicht schlimm.
Dann merkte ich dass sie regelmässig nach der Arbeit bei sich zu hause ein Glas Wein getrunken hat.
Da hab ich mir auch noch nichts gedacht. Leider wurde es aber zunehmend mehr. Ich weiss nicht wie viel sie heute unter der Woche trinkt, aber am Wochenende ist es immer besonders schlimm.
Vorallem wird sie zu einem ganz anderen Menschen. Ich erkenne sie oft nicht mehr. Und das bereits nach ein paar Gläsern, die sie früher ohne Probleme getrunken hat und man ihr nichts angemerkt hat.

Letzte Woche hat sie mir dann gestanden, dass sie der Meinung ist, sie trinke zu viel. Sie sei beim trinken oft ein andere Mensch.

Sie habe sich auch schon bei Hilfestellen erkundigt. Sie hat aber Angst, dass sie den Job verliert, wenn sie sich bei einem Suchtprogramm anmeldet. Da man ihr ja dann das Autobillet entziehen würde und sie brauche das für die Arbeit (was auch stimmt)

Nun meine Frage, was kann ich tun?
Ich meine ich verstehe ihre Angst wegen dem Job und dem Autobillet. Aber wird einem das wirklich entzogen? Was kann ich tun um ihr irgendwie zu helfen?

Mike Mitarbeiter antwortete vor 7 Jahren

Hallo

schön dass du dich hier gemeldet hast. ich finde es toll, dass deine Freundin entwas ändern will und dass du sie dabei unterstützt. Was deine konkrete Frage angeht, so kann ich natürlich nicht für alle Institutionen sprechen. Ich weiss nun nicht, was sie genau mit einem „Suchtprogramm“ meint. Versteht sie darunter eine ambulante Beratung oder meint sie einen stationären Aufenthalt?
Bei beiden Angeboten gilt die Schweigepflicht, also müsste es schon sehr gute Gründe geben, dass man ihren Alkoholkonsum dem Strassenverkehrsamt melden würde (im Sinne einer Gefährdung von anderen, wenn sie z.B. alkoholisiert mit dem Auto zur Beratung kommt). Eine Meldepflicht gibt es für ambulante Beratungsstellen auf jeden Fall nicht (bei stattionären Angeboten bin ich mir nicht so sicher) und mir persönlich ist es wichtiger, dass sie etwas unternimmt und ändert, als ihr da auch noch Steine in den Weg zu legen.

Soviel mal von meiner Seite, wenn du genauere Infos brauchst, dann melde dich doch unter mike@blaueskreuz.ch da ich hier keine zu persönlichen Anfragen (Ort, ….) beantworten möchte.

Liebe Grüsse
Mike

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