Nicht jeden Tag

Fabian fragte vor 4 Monaten

Nun ich trinke schon sehr lange. Hauptsächlich Bier und das täglich. Jetzt wurde ich vorkurzem Arbeitslos und trinke schon am Morgen. Dabei sollte ich mich bewerben oder mal ein Portfolio erstellen. Aber alles kotzt mich an.

Ich will irgend wie nicht trinken, aber dann doch und habe mühe damit wenn ich nichts habe.

Ich möchte auch nicht gänzlich aufhören. Aber wieder leben können. Eine Terapie kann ich mir auch nicht vorstellen.

Also was kann oder soll ich tun? Giebt es alternativen um mir denn Drang oder die Gewohnheit zu nehmen?

1 Antworten
Mike (Berater) Mitarbeiter antwortete vor 4 Monaten

Hallo Fabian
was wohl klassischerweise als Feierabendkonsum begonnen hat, hat sich nun leider ganz schnell zu einem Konsum geändert, welcher deinen Tag „bestimmt“.

In so einer schwierigen Situation wie der Arbeitslosigkeit, ist der Alkohl häufig ein Mittel um abzuschalten, Zeit zu füllen und sich nicht mit den ganzen Problemen beschäftigen zu müssen. Du weisst ja, was sinnvoll wäre („Dabei sollte ich mich bewerben oder mal ein Portfolio erstellen. Aber alles kotzt mich an.“), aber das reicht offensichtlich noch nicht als Motivation um wirklich auch etwas zu tun und der Alkohol hilft ja auch nicht wirklich konstruktiv zu sein.
Grundsätzlich würde ich dir empfehlen Unterstützung zu suchen, auch wenn du dir das (noch) nicht vorstellen kannst. Dabei geht es einfach um eine Aussensicht, da man ja häufig wie zu fest in seinen Ideen und Perspektiven „gefangen“ ist. Aber ob mit oder ohne Unterstützung mache ich dir Mut deinen Konsum zu reduzieren indem du z.B. in einem ersten Schritt versuchst deinen Morgen wieder „alkoholfrei“ zu machen und diese Zeit nutzt um eben z.B. an deinem Portfolio zu arbeiten.
Oder du versuchst mal einen oder zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzuführen, letztlich geht es darum das Muster, dass sich so schnell einegschlichen hat (= täglicher Konsum) wieder zu ändern, bevor der Alkohol deine ganze Zeit in Beschlag nimmt.
Überlege dir, welchen Platz der Alkohol in deinem Leben haben soll bzw. wieviel Zeit du ihm zugestehen willst und dann überlege dir wie du die andere Zeit lohnend nutzen („füllen“) willst.

Liebe Grüsse
Mike

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