Wie soll es weitergehen?

Jan • vor 2 Monaten

Guten Tag, ich wende mich an Sie, da ich verunsichert bezüglich meines Alkoholkonsums bin. Mir scheint, dass ich die Antwort von Ihnen abschätzen kann, trotzdem möchte ich Ihre Sichtweise erfahren. Ich bin 34 Jahre alt und ca. 68 kg schwer. In den letzten Jahren, habe ich begonnen unter der Woche zu trinken. Die meiste Zeit konnte ich am Morgen ohne grosse Beeinträchtigung meiner Arbeit nachgehen. Alkohol war in unserer Gegend allgegenwärtig. Nicht zu trinken war nicht normal. Zuerst habe ich vor alkem in Gesellschaft getrunken. Dies hat sich jedoch ü er die Jahre geändert. Meistens trinke ich alleine. Dies passiert besonders, wenn ich mich einsam, traurig und verlassen fühle. Manchmal gehe ich noch nach draussen, wenn ich schon etwas getrunken habe, aber dies eigentlich nur, um nicht allein zu sein. Zur Zeit trinke ich wohl an 4 bis 5 Tagen zwischen 2- 3 Liter Bier am Abend. Ich habe mich noch bei keiner Beratungsstelle gemeldet, da ich mir einrede, dass ich kein Problem habe und der Kosum von Alkoholiker weit höher ist. Ja, dass ich in einer Selbsthilfegruppe schon fast ausgelacht würde, wenn ich darüber spreche, wie wenig Alkohol uch in gegensatz zu den hartgesottenen Trinkern trinke. Meine Frage sind: Habe ich ein Alkoholproblemund wie gehe ich weiter vor. Ich danke Ihnen für Ihre Rückmeldung. Freundliche grüsse.

3 Antworten
Kathrin Berater/in antwortete vor 2 Monaten

Guten Tag Jan
Danke für Ihre Anfrage, gut melden Sie sich hier! Bezüglich Alkoholmengen gibt es von fachlicher und medizinischer ganz klare Richtlinien: für eine Frau, die regelmässig Alkohol konsumiert – was bei Ihnen bei 4 bis 5 Tagen pro Woche der Fall ist – sollte es nicht mehr als eine Standarteinheit pro Tag sein. Eine Standarteinheit entspricht einem Glas Wein bzw. einer Stange Bier, also maximal 3,3 dl. Was darüber hinaus konsumiert wird kann zu einer Suchtentwicklung und zu gesundheitlichen Problemen führen. Mit 2-3 l Bier täglich liegen Sie sehr deutlich darüber. Dass Sie immer mehr alleine trinken und besonders dann, wenn sie sich traurig und einsam fühlen, deutet darauf hin, dass der Alkohol eine Funktion bekommen hat: das Betäuben von Gefühlen.
Offenbar ist bei Ihnen eine Suchtentwicklung im Gange. Natürlich gibt es immer andere, die noch mehr trinken, lächerlich ist ihr Problem deshalb nicht. Ich empfehle Ihnen sehr, dies ernst zu nehmen und sich Hilfe zu holen. Sie dürfen sich an eine Suchtberatungsstelle ihrer Region wenden, dort wird man Sie ganz sicher ernst nehmen und mit Ihnen schauen, wie Sie die Suchtentwicklung stoppen können. Auf http://zahlen-fakten.suchtschweiz.ch/de/alkohol.html finden Sie ausserdem viele Infos zum Thema Sucht und Alkohol.
Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen vorerst weiter. Sie dürfen sich bei weitern Fragen gerne wieder melden.

Alles Gute
Kathrin

belle antwortete vor 2 Monaten

hallo leute, ich heiße belle. Von wann ist Jans Beitrag ? Ich kann leider keinen Datum erkennen. Wie geht es dir Jan ? MfG  belle 

Michaela Berater/in antwortete vor 2 Monaten

Liebe Belle
Danke für deinen Beitrag. Jan hat den Beitrag erst kürzlich, am 10.5.18, verfasst. Vielleicht mag er/sie sich mit dir austauschen?
Freundliche Grüsse
Michaela

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