Seit 140 Jahren engagiert – und immer noch dringend benötigt

24 Juni 2017

Am Samstag, 24. Juni, fand die Delegiertenversammlung des Blauen Kreuzes in Cossonay statt. Die Delegierten aus der ganzen Schweiz trafen sich an der Wirkungsstätte des Gründers, Pfarrer Louis-Lucien Rochat, um auf die bewegte Geschichte zurückzublicken und die weitere Zukunft des Verbandes zu gestalten. Dabei galt es das Präsidium und die Mitglieder des Zentralvorstandes zu wählen, davon drei neue Personen. Zudem wurde die Übergabe der Geschäftsführung von Matthias Zeller an Didier Rochat gewürdigt. Damit bereitet sich der Verband auf herausfordernde Zeiten vor: „Nach der erfolgreichen Positionierung des Blauen Kreuzes Schweiz gilt es nun auch die Finanzen im Gesamtverband langfristig zu sichern,“ hält der wiedergewählte Präsident Philipp Hadorn, Nationalrat SO, fest. Mit Sorge beobachtet er die Budgetkürzungen der öffentlichen Hand in den Bereichen „Prävention, Beratung und Gesellschaft“.

Im 140. Jahr nach der Gründung trafen sich am vergangenen Samstag Delegierte aus der ganzen Schweiz zur nationalen Delegiertenversammlung des Blauen Kreuzes. Neben den üblichen Geschäften standen Erneuerungswahlen im Zentralvorstand an, nachdem mehrere Mitglieder ihre Demission aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen eingereicht hatten. Neben den bisherigen Mitgliedern des Zentralvorstandes Hans Eglin, Joël Niederhauser und Alice Zimmerli wurden neu gewählt: Matthias Felder, Joachim Focking und Mailka Véron. Mit dieser Zusammensetzung ist weiterhin interdisziplinäres Wissen zur Führung des Dachverbandes mit rund 50 Angestellten gesichert. Nebst der Verabschiedung von Sandro Genna, Alfred Stettler und Michael Stoller aus dem Zentralvorstand, konnte auch die Stabstelle in der Geschäftsführung von Matthias Zeller an Didier Rochat übergeben werden. Mit dem 52jährigen Theologen mit Masterabschluss in Public Management wird zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder eine Person aus der Romandie die Geschäfte des Blauen Kreuzes führen.

Noch immer wichtig für die Gesellschaft

Louis-Lucien Rochat gründete das Blaue Kreuz, um mit „Krankenträgern, die sich auf den Kampfplatz des Lebens begeben, die Opfer der Trunksucht und des Wirtshauslebens zu retten“. Die Worte haben sich seither gewandelt, nicht aber der Inhalt: „Die aktuellen Herausforderungen um Alkoholmissbrauch, Sucht und Prävention führen auch heute noch zu grossem Leid, schweren Krankheiten und wirtschaftlichen Konsequenzen,“ hält Philipp Hadorn fest. „Das Erbe Rochats und seiner Mitstreiter braucht unsere Zivilgesellschaft so dringend wie anno 1887“, zeigt er sich überzeugt.



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