Geschichtlicher Hintergrund

Das Blaue Kreuz ist die älteste Suchthilfeorganisation der Schweiz. Alkoholmissbrauch war gegen Ende des 19. Jahrhunderts eines der grössten Probleme in den Industriestaaten Europas. 1877 wurde das Blaue Kreuz von zwei Pfarrern gegründet: Louis Lucien Rochat in Genf und Arnold Bovet in Bern. Durch persönliche Begegnungen mit alkoholabhängigen Menschen waren sie zur Überzeugung gelangt, etwas für die Betroffenen und deren Familien tun zu müssen. Sie verschrieben sich dem Kampf gegen den Alkoholmissbrauch auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Das Blaue Kreuz als Symbol und Namen wählten sie in Anlehnung an das Rote Kreuz. Wie Henry Dunant mit dem Roten Kreuz wollten sie «den Opfern auf dem Schlachtfeld des Alkohols» beistehen und Hilfe anbieten. In seiner Geschichte hat das Blaue Kreuz viel zu der Weiterentwicklung der Suchtarbeit beigetragen. Einige Schlüsselereignisse sind in der folgenden Grafik aufgeführt:


2013

1. Oktober 2013

Gründung Blaues Kreuz Schweiz durch Fusion Blaues Kreuz der deutschen Schweiz und Blaues Kreuz Prävention und Gesundheitsförderung.


2002

21. September 2002

Jubiläumsjahr 125 Jahre Blaues Kreuz und Lancierung der Aktion RAID BLUE.


2000

21. September 2000

Eröffnung Treffpunkt Azzurro in Bern.  


1989

21. September 1989

Eröffnung Café BOA in Basel.  


1984

21. September 1984

Eröffnung einer Kaffeebar in Lausanne.  


1977

1. Januar 1977

Zum 100-Jahr-Jubiläum: Gründung der Telefonlinie «SOS alcoolisme» mit Freiwilligen im 24-Stunden-Betrieb.


1976

1. Januar 1976

Erstes Seminar für freiwillige Suchtkrankenhelfer in Zürich


1956

1. Januar 1956

Eröffnung des ersten Blaukreuz-Männerheimes in Stein SG


1949

1. Januar 1949

Erste Besinnungswoche für Alkoholabhängige in Walzenhausen AR


1947

1. Januar 1947

Gründung der ersten Begegnungsgruppe für Männer in Bern.


1933

1. Januar 1933

Erste Ferienwoche für Trinkerfrauen auf St. Chrischona


1917

1. Januar 1917

Tod von Louis-Lucien Rochat  


1916

1. Januar 1916

Erstes Trinkerkinderheim des Hoffnungsbundes in Häutligen BE eröffnet


1902

1. Januar 1902

Die Gattinnen von 10‘709 befreiten Alkoholikern schenken Louis-Lucien Rochat eine Goldmedaille zum 25. Geburtstag des Blauen Kreuzes. Der Kampf gegen den Absinth beginnt.


1899

1. Januar 1899

Gründung der ersten Klinik für Trinkerinnen in Lausanne VD (Klinik Béthesda)


1892

1. Januar 1892

Albert Ryser zum ersten Blaukreuzagenten berufen


1890

1. Januar 1890

Die nationalen Gesellschaften schliessen sich zu einem internationalen Bündnis zusammen. Heute existieren mehr als 50 Landesverbände


1886

1. Januar 1886

Gründung des «Comité international» mit Präsident Louis-Lucien Rochat


1884

1. Januar 1884

Gründung der schweizerischen Agentur des Blauen Kreuzes (später Blaukreuz-Verlag).


1883

1. Januar 1883

Gründung erstes Blaukreuz-Männerheim in Mollens VD


1881

1. Januar 1881

Anfänge der Hoffnungsbundarbeit (Kinderarbeit) des Blauen Kreuzes in Bern


1880

1. Januar 1880

Gründung des ersten Blaukreuzvereins der deutschen Schweiz in Bern.


1878

1. Januar 1878

Gründung des ersten alkoholfreien Restaurants in Boudry NE.


1877

21. September 1877

Gründung des Blauen Kreuzes in Genf durch Pfr. Louis-Lucien Rochat und seine Freunde.


1876

1. Januar 1876

Louis-Lucien Rochat entschliesst sich in England zur Abstinenz und zum Kampf gegen die Unmässigkeit.


1874

1. Januar 1874

Arnold Bovet verpflichtet sich als Pfarrer von Sonvilier zur Abstinenz.

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