Alkohol am Arbeitsplatz

Darf ich jemandem künden, wenn Alkohol zum Problem wird? Wie kann ich einen Mitarbeitenden auf ein Alkoholproblem ansprechen? Und macht es überhaupt Sinn, sich auf diese Weise in das Leben von Mitarbeitenden einzumischen? Wir bieten Unternehmen Antworten auf diese Fragen und unterstützen Unternehmen im Rahmen betrieblicher Suchtprävention mit Schulungen, Beratungen und Coachings. Zudem unterstützen wir Sie gerne bei der Entwicklung und Implementierung eines betrieblichen Gesundheitskonzeptes.

Unser praxisbezogenes Angebot für betriebliche Suchtprävention und Intervention besteht aus folgenden Modulen:

  • Referate und Schulungen.
  • Coaching von Vorgesetzten und Führungspersonen.
  • Berechnung suchtspezifischer Kosten im Unternehmen.
  • Suchtspezifische Konzepte im Betrieb

Was sind die Folgen von Alkohol am Arbeitsplatz?

+

Der Blick auf Schweizer Unternehmen zeigt, dass 2-5% aller Beschäftigten einen problematischen Alkoholkonsum aufweisen. Andere Studien stellen fest, dass Alkoholabhängige am Arbeitsplatz bis zu 25% weniger Leistung erbringen, überdurchschnittlich viele Arbeitsunfälle verursachen und oft ausfallen.

Welche Relevanz hat Alkohol für das eigene Unternehmen?

+

Alkohol hat einen Einfluss auf die Leistung – und zwar direkt wie auch indirekt. In alkoholisiertem Zustand geht die Arbeitsleistung zurück. Aber auch private Probleme, die durch eine Alkoholproblematik entstehen, wirken sich negativ auf die Arbeitsleistung aus. Je stärker also eine Alkoholproblematik ausgeprägt ist, desto grösser die Leistungseinbussen – und desto höher das Risiko für Unfälle. Dabei nimmt das Gesetz Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in die Pflicht: wer wissentlich angetrunkene Mitarbeitende arbeiten lässt, macht sich nach dem Unfallversicherungsgesetz (Art. 82) strafbar.

Ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses angemessen?

+

Weder aus ökonomischer noch aus ethischer Sicht ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses eine adäquate Lösung. Eine Fachkraft zu verlieren und die Stelle neu zu besetzten kostet. Zudem kann es zu Verunsicherung im Team führen, wenn einer suchterkrankten Person gekündet wird. Wir empfehlen daher zuerst unterstützende Massnahmen einzuleiten, bevor eine Kündigung in Betracht gezogen wird.

Welche Massnahmen können getroffen werden?

+

Bei einem Verdacht auf eine Alkoholproblematik sollte als erster Schritt ein gut vorbereitetes Gespräch mit dem Arbeitnehmenden erfolgen. Gerne beraten Sie unsere Coaches bei der Vorbereitung. Spätestens wenn sich der Verdacht erhärtet, ist eine Zusammenarbeit mit einer Suchtfachstelle ratsam. Das Blaue Kreuz verfügt über ein jahrelang erprobtes Konzept in der Kooperation mit Arbeitgebern. Als Fachpersonen können wir die Situation zuverlässig einschätzen und die entsprechende Unterstützung bieten. Kündigungen werden dadurch nicht nur überflüssig, auch die Arbeitsleitung der Betroffenen steigt in der Regel wieder an.
Alkohol am Arbeitsplatz ist ein Projekt des Blauen Kreuzes Schweiz. Kantonale Kompetenzzentren gibt es in Bern, Basel und Zürich. In der Romandie ist das Croix-Bleue Romande zuständig.

ICH HELFE MIT


KONTAKT


Blaues Kreuz Schweiz
Lindenrain 5
3012 Bern
031 300 58 60
info@blaueskreuz.ch





Vous vous trouvez sur le site de la Croix-Bleue Suisse
Si vous cherchez des informations plus détaillées sur nos offres en Suisse romande, nous vous prions de visiter les sites de la Croix-Bleue romande: