Aktionswochen: 16 Tage gegen Gewalt an Frauen
Das Blaue Kreuz beteiligt sich aktiv an der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, weil Alkohol Gewalt fördern kann.Â
Der gefĂ€hrlichste Ort fĂŒr Frauen ist ihr Zuhause. Rund jede zweite gemeldete Straftat in der Schweiz wird dort ausgeĂŒbt. HĂ€usliche Gewalt ist, wie Alkoholsucht, ein enormes gesellschaftliches und persönliches Thema, welches weitgehend tabuisiert und bagatellisiert wird. Laut WHO ist jede 3. Frau weltweit mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt in der Partnerschaft betroffen. Oft spielt Alkohol eine Rolle dabei.
Gewalt gegen Frauen basiert auf einer nach wie vor fehlenden Gleichstellung. Beides verstösst gegen die Menschenrechte.
Die 16 Aktionstage mit zahlreichen Veranstaltungen zur Sensibsiliersierung finden vom Dienstag, 25.11. bis zum Mittwoch, 10. Dezember 2025 statt.
BlauKreuz-Veranstaltungen zu den Aktionstagen
Basiskurs "Alkohol & Modul Gewalt" Mittwoch, 03. Dez 2025 (Anmeldung offen)
Wissensforum: HĂ€usliche Gewalt & Sucht - Kinder mittendrin, Dienstag 25. Nov 2025, 19.00 - 20.30 Uhr, Bern INFOS
Publikation Leitfaden Dualproblematik Alkohol und hÀusliche Gewalt. Infos und Download.
Basiskurs: Alkohol & hÀusliche Gewalt
Wann kippt der Alkoholkonsum vom Genuss zur Sucht? Im Kurs werden grundlagen rund um das Thema Alkohol, mit Zusatzmodul "hÀussliche Gewalt" vermittelt. Der Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Thema auseinsetzen wollen, sowie an Fachpersonen der Sozialen Arbeit und Beratung.
Mi, 03.12.2024, 8:30 bis 12:30 Uhr, Konferenzraum 2.OG (Lindenrain 5, Bern)
Entscheidend ist, wie die Gesellschaft auf Gewalt reagiert
Nur etwa die HĂ€lfte spricht ĂŒber die erfahrene sexualisierte Gewalt, und noch weniger erstatten Anzeige. Ungleichheiten wie Einkommen, Bildungschancen und weitere UnterdrĂŒckungsformen erhöhen das Risiko fĂŒr Gewalt. Gewalterfahrungen sind individuell, aber PrĂ€vention und BekĂ€mpfung mĂŒssen kollektiv sein. Entscheidend ist, wie die Gesellschaft auf Gewalt reagiert â das beeinflusst, ob Gewalt verhindert und Betroffene unterstĂŒtzt werden.


