Ein starker Jugendschutz bei der Cannabisregulierung

Das Blaue Kreuz fordert einen starken Jugendschutz bei Cannabis. Die gesundheitlichen und sozialen Risiken sind hoch.

Das Blaue Kreuz hat eine Position zur Regulierung von Cannabis erarbeitet und schlägt ein dreistufiges Schutzkonzept vor. Erstens: völliger Schutz Minderjähriger vor Cannabis. Zweitens: Früherkennung und Frühintervention bei jungen Erwachsenen bis Mitte zwanzig. Drittens: keine besonderen Massnahmen für Erwachsene über 25.

Für Minderjährige fordern wir ein Cannabisabgabeverbot, wie es dies bereits für Alkohol und Tabak gibt. Wenn Jugendliche dennoch Cannabis konsumiert haben, sollen sie an einer psychosozialen Beratung teilnehmen. Werbung, Verkaufsförderung und Sponsoring sollen verboten bleiben, um Cannabis nicht attraktiv zu machen.

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Für junge Erwachsene sehen wir Früherkennung und Frühintervention vor. Sie sollen nur Cannabis mit einem geringeren Wert an der problematischen und psychoaktiven Substanz THC kaufen können. Verkaufsbeschränkungen sollen die Verfügbarkeit erschweren (zum Beispiel kein Verkauf abends). Schliesslich sollen der Bund und die Kantone mehr finanzielle Mittel für Beratung und Prävention einsetzen.

Quelle: Sie helfen – wir helfen Winter 2023